dicht, unheimlich, geheimnisvoll
Suhrkamp-Verlag, 2009, 187 Seiten
In acht lose verknüpften Geschichten erzählt der israelische Autor Amos Oz über die Verlorenheit und Einsamkeit der Menschen einem kleinen fiktiven Dorf im Norden Israels.
Eine Lehrerin kümmert sich um ihren alten Vater, eine Bibliothekarin flirtet mit einem Jungen aus dem Dorf, ein Makler will ein altes Haus erwerben und abreißen, um Platz für einen Neubau zu schaffen; was sich alltäglich anhört, wird zunehmend unheimlicher und abstruser, wenn in einem Haus unerklärliche Geräusche zu hören sind oder Menschen einfach verschwinden. Anstelle einer Erklärung lässt Amos Oz die Geschichten enden und so den Leser mit einem Unbehagen zurück. (ka)