Literatur am Abend: Montag, 6. August, 20 Uhr
Carol Rifka Brunt - Sag den Wölfen ich bin zu Hause

Abb. © Verlag
Empfehlung

J.L. Carr: "Ein Monat auf dem Land“

Ein schöner Sommer auf dem Land, beruhigt den Leser.
DuMont, 2016, 144 Seiten


Der Autor nimmt uns mit aufs Land in Yorkshire im Sommer 1920, wo der Protagonist, ein Restaurator, nach den Kriegswunden des ersten Weltkrieges wieder am Leben und der Liebe teilnimmt. Die Erzählung ist bereits 1980 erschienen und war damals in Großbritannien für den Booker Prize nominiert.


Klappentext: Sommer 1920 im nordenglischen Oxgodby: Als auf dem Bahnhof ein Londoner aus dem Zug steigt, weiß gleich das ganze Dorf Bescheid: Er ist der Restaurator, der das mittelalterliche Wandgemälde in der örtlichen Kirche freilegen soll. Doch was steckt hinter der Fassade des stotternden und unter chronischen Gesichtszuckungen leidenden Mannes? Tom Birkin hat im Ersten Weltkrieg gekämpft, als traumatisierter Veteran wurde er von seiner Frau verlassen. Er hofft, in der Ruhe und Einfachheit Yorkshires zu gesunden. Und tatsächlich: Langsam gelingt es ihm, sich der Welt um sich herum zu öffnen, vielleicht sogar der Liebe … J. L. Carr erzählt von einem Mann, der überlebt, und von der Rettung, die in uns wie den anderen liegt. (bo)

 

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Adam Johnson: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do
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