Literatur am Abend: Montag, 15. Januar, 20 Uhr
Mirko Bonné - Lichter als der Tag

Abb. © Verlag
Empfehlung

Lukas Bärfuss: "Koala“

Schweizer Buchpreis 2014, beklemmend, nachdenklich
Wallstein Verlag, 2014, 220 Seiten


Der Schweizer Autor Lukas Bärfuss ist vor allem für seine Theaterstücke bekannt. Nach einer Novelle und „Hundert Tage“ ist „Koala“ sein zweiter Roman.


Der Protagonist erfährt, während er einen Vortrag über Kleist halten soll, vom Suizid seines Bruders, zu dem er ein lediglich oberflächliches Verhältnis hatte.


Trotzdem trifft ihn die Nachricht schwer und er empfindet zunächst Trauer, dann Zorn und schließlich Hilflosigkeit, während er versucht, im unsteten und nach bürgerlichen Maßstäben wenig erfolgreichen Leben einen Grund für dessen Tat zu finden.


Dazu beschäftigt er sich auch mit der Geschichte Australiens und der Lebensweise der titelgebenden Koalas. (ka)

 

Weitere Empfehlungen:

Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben
Omar El Akkad: American War
Zadie Smith: Swing Time
Gabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm
Lize Spit: Und es schmilzt
Leïla Slimani: Dann schlaf auch du
Olga Grjasnowa: Gott ist nicht schüchtern
Isabelle Autissier: Herz auf Eis
T.C. Boyle: Die Terranauten
Christoph Ransmayr: Cox oder Der Lauf der Zeit
Jonathan Safran Foer: Hier bin ich
Elke Heidenreich: Alles kein Zufall – Kurze Geschichten
Tahar Ben Jelloun: Sohn ihres Vaters
Juli Zeh: Unterleuten
Bernd Ockert: Im Auftrag der Hanse
Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Abbas Khider: Ohrfeige
Tomas Espedal: Wider die Natur
Norbert Scheuer: Die Sprache der Vögel
Noah Hawley: Der Vater des Attentäters
Arno Geiger: Selbstporträt mit Flusspferd
Bov Bjerg: Auerhaus
Jan Brandt: Tod in Turin
Rolf Lappert: Über den Winter
Dörte Hansen: Altes Land
John Niven: Gott bewahre
Colum McCann: Transatlantik
Gila Lustiger: Die Schuld der anderen
Molly Antopol: Die Unamerikanischen
Wsewolod Petrow: Die Manon Lescaut von Turdej
John Williams: Stoner
Ian McEwan: Kindeswohl
Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken
Kjell Westoe: Das Trugbild
Stephan Thome: Gegenspiel
Michael Wildenhain: Das Lächeln der Alligatoren
Paolo Giordano: Der menschliche Körper
Feridun Zaimoglou: Isabel
Dermot Healy: Die schöne Welt der Lügen
Toni Morrison: Heimkehr
Matthias Nawrat: Unternehmer
Patrick McGuinness: Die Abschaffung des Zufalls
Juan Gabriel Vasquez: Das Geräusch der Dinge beim Fallen
Charles Lewinsky: Kastelau
Stewart O'Nan: Die Chance
Robert Seethaler: Ein ganzes Leben
Dave Eggers: The Circle
Navid Kermani: Große Liebe
Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang
Daniel Kehlmann: F
Eva Menasse: Lässliche Todsünden
Daniel Kehlmann: Der fernste Ort
Juli Zeh: Spieltrieb
Abbas Khider: Brief in die Auberginenrepublik
Alice Munro: Zu viel Glück
Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren
Amos Oz: Unter Freunden
Jérôme Ferrari: Predigt auf den Untergang Roms
Yu Hua: China in zehn Wörtern
Gilles Leroy: Alabama Song
Andrew Miller: Friedhof der Unschuldigen
Amy Waldman: Der amerikanische Architekt
Adam Johnson: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do
Stéphane Heuet: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Herman Koch: Angerichtet
Peter Buwalda: Bonita Avenue
Eva Menasse: Quasikristalle
John Burnside: Lügen über meinen Vater
Mo Yan: Frösche
Silke Scheuermann: Die Häuser der anderen
Hanns-Josef Ortheil: Das Kind, das nicht fragte
Jaume Cabré: Das Schweigen des Sammlers
John Lanchester: Kapital
Wolf Haas: Verteidigung der Missionarsstellung
Christoph Peters: Wir in Kahlenbeck
Patrick Modiano: Im Café der verlorenen Jugend
Henning Mankell: Die italienischen Schuhe
Carsten Jensen: Rasmussens letzte Reise
Ivana Bodrožić: Hotel Nirgendwo
Milena Michiko Flašar: Ich nannte ihn Krawatte
Paul Auster: Sunset Park
Sabrina Janesch: Katzenberge
Katja Thimm: Vatertage - Eine deutsche Geschichte
Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
David Vann: Die Unermesslichkeit
Anja Reich, Alexander Osang: Wo warst Du? Ein Septembertag in New York
Christoph Ransmayr: Morbus Kitahara
T. C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist
Nicole Krauss: Das große Haus
E. L. Doctorow: Homer & Langley
Jennifer Egan: Der größere Teil der Welt
Richard Russo: Diese alte Sehnsucht
Wolfgang Herrndorf: Sand
T.C. Boyle: Talk Talk
Julian Barnes: Vom Ende einer Geschichte
Charles Lewinsky: Gerron
Petra Busch: Schweig still, mein Kind
Peter Stamm: Seerücken
Amos Oz: Geschichten aus Tel Ilan
David Grossmann: Eine Frau flieht vor einer Nachricht
Joachim Zelter: Der Ministerpräsident
Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein
Silvia Bovenschen: Wie geht es Georg Laub?
Philip Roth: Nemesis
Claudia Pinero: Die Donnerstagswitwen
Colm Tóibín: Brooklyn
José Saramago: Die Reise des Elefanten
André Gorz: Brief an D.: Geschichte einer Liebe
Laurent Quintreau: Und morgen bin ich dran
Iris Hanika: Treffen sich zwei
Andrej Longo: Zehn
Richard Yates: Ruhestörung
Eva Baronsky: Herr Mozart wacht auf
Paul Auster: Unsichtbar
Michal Viewegh: Engel des letzten Tages
Christoph Meckel: Licht
Jedediah Berry: Handbuch für Detektive
Julian Barnes: Nichts, was man fürchten müsste
Elizabeth Hay: Nachtradio
Joyce Carol Oates: Niagara
Rolf Lappert: Nach Hause schwimmen
Yiyun Li: Die Sterblichen
Mary Ann Shaffer: Deine Juliet
Joey Goebel: Heartland
Don De Lillo: Der Omega Punkt
Gerbrand Bakker: Oben ist es still
Siri Hustvedt: Die zitternde Frau
Christian Mähr: Semmlers Deal
Martin Suter: Der Koch
Margaret Atwood: Der blinde Mörder
Ferdinand von Schirach: Verbrechen
Iris Hanika: Das Eigentliche