Elegant, rätselhaft, absurd
Verlag Fischer (S.), 2011, 284 Seiten
Nachdem sein Stern zu sinken beginnt, bricht der Schriftsteller Georg Laub mit seinem bisherigen Leben als Literaturstar und zieht in das baufällige Haus seiner verstorbenen Tante. Dort lebt er, da seine finanzielle Reserven zügig zur Neige gehen, ein karges Leben ohne Internet, Fernsehen und Telefonanschluss und pflegt nur noch flüchtige Kneipenbekanntschaften. Jedoch scheint er trotz aller Verachtung für sein bisheriges Leben auch in Einsamkeit nicht richtig angekommen zu sein.
Als ein Bekannter aus seiner Vergangenheit ihn aufsucht und sich Facebook-Gruppen zu seinem Verschwinden gründen, wird Georg Laub schwer krank.
Zusätzlich schicken ihn Gestalten aus einem Manuskript, dessen Herkunft nur vermutet werden kann, in höllenartige Prüfungen.
Ein Buch mit mehreren Perspektiven, inneren und äußeren Handlungssträngen, das eine Wertung dem Leser selbst überlässt.
(ka)