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Siri Hustvedt: "Die zitternde Frau“
Vor einigen Jahren starb der Vater der Schriftstellerin. Fast drei Jahre nach seinem Tod überfällt Siri Hustvedt anlässlich einer öffentlichen Gedenkrede auf ihn erstmals ein unkontrollierbares körperliches Zittern. Seitdem nennt sich Siri Hustvedt selbst die „zitternde Frau“, auch wenn das Zittern nicht immer auftritt. Weder Mediziner noch Psychiater kommen zu einer aussagekräftigen Diagnose. Hustvedt startet eine akribische Recherche zu allen medizinischen und neurowissenschaftlichen Fragestellungen. Und so ist ihr nicht nur ein kluger Essay über Neurowissenschaften und die Psychoanalyse gelungen, sondern gleichzeitig eine spannend zu lesende Beschäftigung mit der Frage: „Was macht unseren Körper und unseren Geist eigentlich aus?“ (gf)
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